TCM: Fünf Vorteile auf einen Blick

TCM - Behandlung

Die Traditionelle Chinesische Medizin (kurz TCM) erfreut sich eines wachsenden Zuspruchs. Gerade in den westlichen Ländern, in denen die Schulmedizin das dominierende Behandlungssystem ist, breiten sich die TCM und die mit ihr verbundenen Lehren immer weiter aus. Hier fassen wir die wichtigsten Vorteile der TCM kurz zusammen.

Ganzheitlicher Heilansatz

Im Unterschied zur Schulmedizin ist die TCM ein ganzheitliches Behandlungssystem. Es wird nicht eine Krankheit bzw. Symptome bekämpft, sondern versucht, den Menschen als Ganzes zu heilen. Der TCM-Therapeut aktiviert die Selbstheilungskräfte des Patienten, damit der „innere Arzt“ in Aktion treten und die Gesundheit wiederherstellen kann.

 

Die Erkenntnisse, auf denen die Methoden der TCM aufbauen, beruhen auf jahrtausendealten Erfahrungen. Wer die zunehmende Zahl an TCM-Praxen (z.B. in Zürich) als Modeerscheinung ansieht, verkennt, dass dieses Heilsystem über einen sehr langen Zeitraum erfolgreich angewendet wurde und Millionen, wenn nicht gar Milliarden von Menschen zu körperlicher und geistiger Gesundheit verholfen hat.

Ganzheitliche Diagnose

Wie sehr sich die Traditionelle Chinesische Medizin von der Schulmedizin unterscheidet, zeigt sich bei der Diagnose von Krankheiten. Während ein konventionell ausgebildeter Arzt stets einzelne Organe und Systeme untersucht, schaut ein TCM-Arzt auf die Funktionen des gesamten Körpers.

 

Bei der Diagnose mittels TCM können unter anderem folgende Diagnoseverfahren zum Einsatz kommen:

 

  • Anamnese-Gespräch
  • Pulsdiagnostik
  • Zungendiagnostik
  • Antlitzdiagnostik

 

Da alle Teile des Körpers miteinander in Verbindung stehen, wird eine ganzheitliche Diagnose gestellt. Aufgrund der anderen Sichtweise kann bei der TCM auch bei solchen Patienten eine Diagnose gestellt werden, bei denen ein Schulmediziner keinen krankhaften Befund entdecken kann.

Gute Verträglichkeit

Die TCM gilt als risikoarm. Nebenwirkungen treten in der Regel nur in Form von allergischen Reaktionen auf chinesische Nahrungsmittel oder Heilpflanzen auf. Unter Umständen kann die hohe Pestizidbelastung in China dabei eine Rolle spielen.

 

Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie nur solche Heilkräuter kaufen, die unter strengen Auflagen angebaut und von zertifizierten Labors auf ihre Unbedenklichkeit geprüft werden.

 

Auch wenn die Behandlung mit Hilfe der TCM nur geringe Risiken birgt, ist es ratsam, Verfahren wie die Akupunktur oder die Akupressur immer von einem qualifizierten TCM-Arzt durchführen zu lassen. Beim Akupunktieren zum Beispiel kann es zu Blutergüssen oder Blutungen kommen, wenn die Behandlung nicht korrekt durchgeführt wird.

Hohe Wirksamkeit bei psychischen Erkrankungen

Psychische Erkrankungen wie Erschöpfungsdepression (Burnout) oder Angststörungen lassen sich mit schulmedizinischen Methoden nur sehr schwer in den Griff bekommen. Häufig verschreibt der behandelnde Arzt Psychopharmaka, die zwar die Symptome lindern, aber den Körper belasten. Die Ursache der Krankheit wird durch eine solche Therapie nicht beseitigt.

 

Die Traditionelle Chinesische Medizin bietet hier eine gute Alternative. Aus Sicht der TCM sind bei Stress ein Nieren-Yin-Mangel oder eine Leber-Qi-Stagnation typische Diagnosen. Stressauslösende Faktoren lassen sich durch eine frühzeitige Behandlung gut vermeiden. Wenn bereits Beschwerden bestehen, kann der Therapeut wieder ein Gleichgewicht schaffen.  

 

Unabhängigkeit von der Medizinindustrie

Die Traditionelle Chinesische Medizin ist ein von unserer westlichen Schulmedizin gänzlich unabhängiges Heilsystem. Die TCM ist eines der ältesten Medizinsysteme der Welt und stammt aus einer Zeit, in der es weder eine Industrie noch Organisationen gab, die Einfluss auf die Therapeuten oder ihre Heilmethoden nehmen konnten.

 

Auch in der heutigen Zeitt stellt die TCM ein vollkommen unabhängiges System dar, das sich der Einflussnahme durch multinationale Konzerne weitgehend entzieht. Der Therapeut darf jedes natürliche Mittel verschreiben, das ihm geeignet erscheint. Es gibt keine Budgetgrenzen oder sonstige Einschränkungen, die das Behandlungsergebnis verschlechtern könnten.